KE-plant im Glashaus und Folientunnel

KE-plant ist ein Pflanzenhilfsmittel zur Stärkung von Pflanzen und zur Vorbeugung von Pflanzenkrankheiten. Wissenschaftliche Untersuchungen an der Universität für Bodenkultur, sowie der TU-Wien haben belegt, dass das Pflanzenhilfsmittel KE-plant Inhaltsstoffe enthält, welche in der Lage sind, das pflanzeneigene Abwehrsystem zu aktivieren. Pflanzen werden somit widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Zur Aktivierung der Abwehrkräfte sollte KE-plant immer vorbeugend angewendet werden. Pflanzen, welche mit KE-plant behandelt werden, erfahren eine signifikante Unterstützung, sowohl beim Aufschließen von Nährstoffen aus dem Boden, bei der Ausbildung von Feinwurzeln, als auch bei der Resistenz gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen.

 

Im Glashaus oder Folientunnel erfolgt die Anwendung von KE-plant meist über die Bewässerungssysteme und nur im Krankheitsfall oder zur Prophylaxe über eine Blattspritzung.


Dosierung:

Tröpfchenbewässerung / Hydrokulturen:

500ml KE-plant je 1000m² pro Woche. Es ist eine Dosierpumpe erforderlich, wie diese auch zum Dosieren von Nähstoffkonzentraten verwendet wird.

 

Aussaat, Jungpflanzen und Pikieren:

Vor dem Aussetzen, die Wurzeln der Jungpflanzen in eine 0,1-0,5%-igen Wasser–KE-plant–Lösung tauchen und anschließend mit derselben Lösung das Erde/Substrat gießen.

 

Sprühen als Vorbeugung gegen Pilzkrankheiten:

0,5-1%-ige KE-plant–Wasser Mischung.

 

Sprühen bei Pflanzenstress wie echten oder falschen Mehltau:

Kombination KE-plant + KE-mineral: 2%ige KE-plant–Wasser Mischung + 1% KE-mineral

 

Die Verwendung von KE-mineral kann zu sichtbaren Flecken (leichte staubige Schleier) auf der Frucht oder dem Gemüse führen. Will man dies vermeiden, darf die Konzentration von

KE-mineral nicht mehr als 0,4% in der Sprühlösung betragen. Im Zweifelsfall ist es ratsam, die Mischung vorab an einigen Pflanzen zu testen, um festzustellen, ob KE-mineral-Schleier auf der Frucht oder dem Gemüse zurückbleiben.

 

KE-plant und KE-mineral können gleichzeitig mit anderen Produkten angewendet werden, wobei KE-plant immer als letztes Produkt in die Sprühlösung eingemischt wird.



Erfahrungen aus der Praxis

Auf einem Produktionsgelände eines ungarischen Gemüseproduzenten wurde am 20. März damit begonnen, KE-plant in die Wasserversorgung einzumengen. Dazu wurden in den bestehenden Bassin, welcher ein Fassungsvermögen von 1500 m³ hat, 150 Liter KE-plant gegeben. Dies entspricht einer Dosierung von 0,01%. Desweiteren wurde auch bei der Tröpfchenbewässerung der verschiedenen Pflanzen in den Folienhäuser jeweils 1 Liter KE auf 10 m³ Wasser dazu dosiert. Dies entspricht ebenfalls einer Dosierung von 0,01%.

 

Am Freiland wurden Karfiol, Kohl, Brokkoli, Gurken und Melonen, in den Folienanlagen Tomaten und Paprika angebaut.

 

Aus der Bodenuntersuchungen war ersichtlich, dass die mit KE-plant behandelten Anbauflächen eine signifikante Zunahme der Nährstoffe aufweisen und zusätzlich der Borüberschuss auf ein normales Niveau abgesenkt werden konnte. Gleichzeitig sind jedoch die Mikroelemente Mangan, Kupfer und Zink gesunken, was darauf zurückzuführen ist, dass die Pflanzen auf diesen Flächen mehr Nährstoffe aufnahmen. Die Pflanzen auf den mit KE-plant bewirtschafteten Flächen wiesen einen wesentlich kräftigeren Wuchs auf und hatten auch einen höheren Ernteertrag. Eindeutig erkennen konnte man dies auf dem Feld, wo Gurken angebaut wurden. Hier konnte in der Saison 5-mal öfters geerntet werden als im Vergleich zum unbehandelten Gurken-Kontrollfeld.



Höhere Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Elmberg

Diplomarbeit

Auswirkungen des Einsatzes von Kräuterextrakten im Pflanzenbau

 Einfluss von Mineraldünger und Kräuterextrakten bei Karotte und Kohlrabi

(In dieser Diplomarbeit ist noch der alte Produktname "Plantasalva" angeführt.)



In Bezug auf die Beurteilung der Krankheiten und Schädlinge wurden im Versuch keine wesentlichen Unterschiede zwischen den drei Varianten erkannt. Alle Varianten waren gleichmäßig mit Raupen des Kohlweißlings und des Kohlgallenrüsslers bei der Kultur Kohlrabi befallen. Jedoch fielen bei beiden Beeten mit Mineralstoffdünger die Fraßschäden der Schnecken sehr viel höher aus.

Hinsichtlich der Größe der Karotten und Kohlrabi hat die KE-plant-Behandlung zwar nicht die Höchstwerte erreicht, aber im Durchschnitt eine viel gleichmäßigere und schwerere Ernte eingebracht. Sehr große Unterschiede im Gewicht und auch in der Größe brachte die Variante mit Mineralstoffdünger. Die Betrachtung des Durchmessers der Ernte von Kohlrabi und Karotte zeigt ein ähnliches Ergebnis wie beim Gewicht. Während die Variante mit Mineralstoffdünger und die unbehandelte Variante sich beim zweiten und dritten Platz der Mittelwerte immer abwechseln, fällt der Ertrag von Plantasalva am Höchsten aus.